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Absicherung bei Einkommensausfall

Das nicht zu unterschätzende Risiko – der Einkommensausfall. Wenn Arbeitnehmer wegen einer schweren, langwierigen Krankheit ihrem Beruf nicht nachgehen können, wird das in den meisten Fällen zu großen finanziellen Schwierigkeiten führen. Somit können Krankheiten oder Unfälle existenzbedrohend sein.  Die Ursachen einer solchen schweren, länger andauernden Krankheit sind vielfältig: schnell kann ein Unfall den Menschen schwer und langfristig verletzen – auch plötzlich auftretende psychische Erkrankungen führen dazu langfristig nicht mehr arbeiten zu können – z.B. durch ein Burnout-Syndrom oder einen allgemeinen Erschöpfungszustand. Ebenso schnell kann es zu einer Erkrankung des Bewegungsapparates kommen. Viele Arbeitnehmer leiden unter einem Bandscheibenvorfall. Eine langfristige Linderung der Schmerzen ist hier oft nur operativ möglich, verbunden mit langen Krankenhausaufenthalten und anschließender Reha. Egal welche Krankheiten im Berufsleben auftauchen, auf lange Sicht hin, kann ein Arbeitnehmer die Lücke zwischen Lohn- oder Gehahltsfortzahlung selten alleine stemmen.

Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

Arbeitnehmer und Beschäftigte im öffentlichen Dienst werden in so einem Fall durch Lohn- oder Entgeltfortzahlungen vom Arbeitgeber geschützt. Bedingung ist dabei, dass die Betroffenen seit mindestens vier Wochen in einem Arbeitsverhältnis stehen und die Arbeitsunfähigkeit auf einer Krankheit beruht, die ihre Arbeit unmittelbar verhindert. Wenn ein Musicaldarsteller wegen Heiserkeit nicht mehr singen kann, ist er arbeitsunfähig – das gilt aber nicht für einen Koch, dessen wesentliche Aufgabe nicht auf seiner Stimme beruht.

Lohn- und Entgeltfortzahlungen sind maximal sechs Wochen möglich

Ein Arbeitnehmer erhält bei der Lohnfortzahlung die Vergütung, die er bei getaner Arbeit auch bezogen hätte. Allerdings gelten die Zahlungen für maximal sechs Wochen – danach müssen die gesetzlichen Krankenkassen ran. Sie zahlen dem Arbeitnehmer einen Teil des Lohnes – das sogenannte Krankengeld.

Krankengeld

Sollte ein Arbeitnehmer länger als 6 Wochen am Stück arbeitsunfähig sein erhält er in der Regel Krankengeld von seiner Krankenkasse. Hierbei entsteht jedoch eine Lücke von etwa 20 Prozent zum eigentlichen Lohn oder Gehalt. Das kann für Arbeitnehmer katastrophale Auswirkungen haben: Ein Darlehen kann nicht zurückgezahlt werden, die Hypothek – und somit möglicherweise das eigene Haus – steht plötzlich auf dem Spiel. Die Lebensqualität und das Freizeitverhalten können durch das geringere Einkommen wesentlich eingeschränkt werden. Darüber hinaus stellen die Krankenkassen nach 18 Monaten ihre Zahlungen ein.

Krankengeld erhalten Sie maximal 18 Monate lang

Krankentagegeld

Um die in solchen Fällen entstehende Versorgungslücke zu schließen ist eine Zusatzversicherung sinnvoll: Ein Krankentagegeld wird für die Dauer einer vorübergehenden, vollständigen Arbeitsunfähigkeit gezahlt. Berücksichtigt wird dabei jeder Tag der Arbeitsunfähigkeit – auch Sonn- und Feiertage. Damit Einkommensausfälle eine Familie oder alleinstehende Arbeitnehmer/innen nicht in die finanzielle Tiefe ziehen, beginnt die Zahlung des Krankentagegelds sofort nach der Lohnfortzahlung des Arbeitgebers ab dem 43. Tag. Grundsätzlich prüfen Krankenversicherungen die Gesundheit des Antragsstellers. Wer also gesund ist, sollte uns schnellstens kontaktieren, eine Krankheit kann zur Existenzbedrohung werden.

Ein Krankentagegeld schließt die Versorgungslücke im Krankheitsfall

Unverbindliche Beratung zum Einkommensausfall

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