Schuldenfalle

Die Schuldenfalle

Viele Bürger-/innen tappen jedes Jahr tiefer in die Schuldenfalle. Nicht nur junge Menschen sind betroffen auch ältere Mitürger-/innen. Wie durch einen Wirtschaftsdienst berichtet, sind inzwischen etwa 10%  aller Deutschen überschuldet. Dieses liegt meistens an überzogene Konsumwünsche, wie Auto, Smartphone und teure Klamotten. Wer dem Shoppingwahn verfällt ist schneller in der Schuldenfalle, wie ihm/ihr lieb ist.

Per Definition ist man überschuldet, wenn mit dem vorhandenen Einkommen die zu leistenden monatlichen Gesamtausgaben, dauerhaft nicht mehr zu bezahlen sind.

Dabei ist es doch so einfach. Wer mit einem Haushaltsbuch täglich seine Ausgaben notiert, wird schnell erkennen, welche Ausgaben notwendig sind und welche Sparpotentiale möglich sind. Der Verzicht seine Käufe mit Kreditkarte zu begleichen, sollte Standard werden. Wer mit Bargeld bezahlt, überlegt sich so manchen Kauf nochmals. Nicht jeder Gedanke muss zum Wunsch und nicht jeder Wunsch muss zum Kauf führen.

Verführerisch sind besonders, die Ratenzahlungsangebote. In den meisten Fällen ist die Überschuldungsfalle vorprogrammiert. Echte Wunscherfüllung gelingt nur durch das Ansparen des Geldes, um sich dann etwas Besonderes zu kaufen. Es sollte zum Gebot werden. Wer bar zahlt hat keine Schulden – einfach und simpel – die Haushaltskasse driftet nicht ins Minus.

Doch auch nicht jeder Wunsch muss erfüllt werden. Manchmal reicht es, sich imaginär etwas zu kaufen. Dann hat man es nicht wirklich, aber das Gefühl es zu besitzen ist vorhanden. Nach einer Weile ist der Wunsch, es tatsächlich zu besitzen verflogen und der Kaufwunsch damit auch.

Sparen Sie also vor! Leben Sie es anderen, besonders Ihren Kindern vor. Dann lebt es sich leichter und befreiter. In diesem Sinne: “Wer spart, der hat.”