Kfz-Versicherung – Schadenquoten sollen gesenkt werden – mit Überwachung?

AutoversicherungSeitdem der Versicherungsgedanke existiert, ist die Assekuranz bemüht das Schadenrisiko zu minimieren. Der Grund dafür ist einfach erklärt: Zum Einen will jede Versicherung Gewinne erzielen. Zum Anderen kann ein Versicherter keine grenzenlose Beitragsraten entrichten. Die jährlich steigenden Fahrzeugzulassungen erfreut zwar die Automobilindustrie, doch die Versicherungswirtschaft muss mit einem ständig wachsenden Risiko fertig werden – die Kalkulation von wachsenden Schäden.

Zum neuen Versicherungsjahr 2016 führt die erste Versicherung eine Daten-Box ein. Damit wird das aufgezeichnet. Zu schnell gefahren, abrupt gebremst oder zu dicht aufgefahren, die kleine Telematrik-Box gibt die Daten zum Versicherer weiter. Das gut Fahrverhalten wird mit Rabatten belohnt.

Fakt ist, dass Versicherer an möglichst vielen Stellschrauben drehen müssen. Die schadenträchtige Kraftfahrzeugversicherung muss kalkulierbar bleiben. Dabei sind besonders Fahranfänger im Fokus. Bei einem jährlichen Beitragsaufkommen von 1.000 Euro werden im Durchschnitt 1.300 Euro für Schäden bezahlt. Das kann auf Dauer kein Versichere allein stemmen. Also werden die Versicher weitere Ideen entwickeln, um Schadenzahlungen klein zu halten. Das Verhältnis, zu den Einnahmen, muss stimmig bleiben.

Vorteil – Nachteil
Für Versicherte ist die Frage, ob das Daten-Checking wirklich lohnenswert ist. Eine  Rabattierung erfolgt erst nach Auswertung des Fahrverhaltens, also nach dem laufenden Versicherungsjahr. Wenn das Fahrverhalten den Richtlinien des Versicherers entspricht locken bis zu 30% Ersparnis. Doch wie gesagt, lohnt sich das wirklich? Die Zukunft wird es zeigen.